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Im Alter zwischen 6 und 9 Monaten lernen die Babys sitzen. Hat man beim Einrichten des Kinderzimmers auch an alles gedacht, eines hat man garantiert nicht berücksichtigt.

Wer denkt auch schon beim Anblick des kleinen hilflosen Bündels, dass seine Gliedmaßen noch nicht koordinieren kann und seinen Kopf nicht selbst halten kann an so etwas wie Stühle, Sofas oder Sessel? Erst einmal ist die bevorzugte Haltung des Kleinen die waagerechte, ein bequemes Bettchen oder eine Wiege reicht da völlig aus. Auch die erste Zeit, in der das Baby sitzen kann, wird es bevorzugt bei Mama oder Papa auf dem Arm oder dem Schoß sitzen, bestenfalls mal in der Wippe oder seinem Hochstuhl beim Essen.

Kopf hoch und umschauen!

Wenn das Baby dann endlich sitzen kann, wird das Leben für die Eltern um vieles leichter. Denn häufig fangen die Kleinen an zu weinen, wenn sie erst auf dem Arm waren, wo sie sich wunderbar alles in ihrer Umgebung anschauen konnten, und dann flach auf den Rücken gelegt werden und auf einmal nur noch die Decke sehen können. Was in den ersten Lebensmonaten die normale und bevorzugte Lage war, ist für das zunehmend neugierigere Baby nun unmöglich.

Mein Platz!

Nun braucht ein kleines Baby natürlich nicht sofort Sitzmöbel wie ein Erwachsener. Weder wird es lange auf einem Stuhl sitzen bleiben, noch kann es - jedenfalls nicht bevor es stehen kann - auf denselben klettern. Erst mit dem Laufalter wird das Baby so selbstständig, dass man darüber nachdenken kann, vorausgesetzt man hat ausreichend Platz im Kinderzimmer, einen kleinen Tisch zum Spielen und Malen und kleine Stühlchen dazu auszusuchen. Davor reicht der Boden oder ein Sitzsack völlig aus. Viele legen auch das Stillkissen so auf den Boden, dass das Baby es als Sitzgelegenheit benutzen kann. Wenn das Baby erst einmal seinen festen Sitzplatz hat, wird es dort auch oft und gerne hinkrabbeln und seinen Platz besetzten. Meistens sind die Kleinen richtig stolz, dass sie ihren eigenen Sitzplatz haben.