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Viele frisch gebackene Eltern kennen das Problem: kaum hat man sich nach einem arbeitsreichen Tag ins Bett gelegt, schon meldet sich das Baby zu Wort. Wer ein Kind bekommt, sollte sich darauf einstellen, in der ersten Zeit nach der Geburt wenig Schlaf zu bekommen. Mehrmals in der Nacht wollen die lieben Kleinen gefüttert oder gewickelt werden.

In vielen Fällen ist jedoch eine falsche Wickeltechnik dafür verantwortlich, dass die Neugeborenen nachts immer wieder aufwachen. Wer bei seinem Kind die richtige Wickeltechnik anwendet, kann nicht nur das Wohlbefinden seines Babys erhöhen, sondern wird sich über weitaus ruhigere Nächte freuen.

Die Technik macht\'s

Eine Wickeltechnik, die für Eltern und Kinder gleichermaßen von Vorteil ist, ist das so genannte Pucken. Diese Wickeltechnik wird vor allem bei Säuglingen angewendet, welche bedingt durch Zuckungen und unkontrollierte Bewegungen unter Einschlafproblemen leiden. Durch das Pucken kann diesen Problemen Abhilfe geschaffen werden.

Warum Pucken ihrem Kind gut tut

Das Pucken ist keine Erfindung der Neuzeit. Diese alte Wickeltechnik wird schon seit vielen Jahrhunderten angewendet, um das Wohlbefinden von Neugeborenen und Säuglingen zu steigern. Im Allgemeinen werden Babys durch das Pucken ruhiger und ausgeglichener. Besonders häufig wird diese Technik nachts angewendet, damit die Kleinen ruhig und sicher schlafen können.

Für viele junge Familien ist es problematisch und belastend, wenn alle Familienmitglieder zu wenig Schlaf bekommen. Neugeborene und Säuglinge müssen rund um die Uhr versorgt werden, auch Nachts. Für die Eltern ist das Durchschlafen in den ersten Jahren nach der Geburt des Nachwuchses deshalb kaum möglich. Eine große Belastung für das junge Familienglück ist es, wenn das Kind unter Einschlafproblemen leidet. Durch das Pucken kann den Kleinen das Einschlafen deutlich erleichtert werden.

So funktioniert das Pucken

Beim Pucken wird das Baby in eine Decke, ein Tuch oder einen speziellen Pucksack fest umschlungen eingewickelt. Es wird empfohlen, das Baby mit einer großen und elastischen Babydecke ein zu wickeln. Im Sommer, vor allem bei heißen Nächten, sollte lieber ein dünnes Tuch verwendet werden, damit die Säuglinge nicht zu stark schwitzen. Besonders einfach und schnell geht das Pucken jedoch mit einem speziellen Pucksack. Dieser schlafsackähnliche Sack wurde speziell für das Pucken entwickelt.

Durch eine derartige Eingrenzung des Bewegungsspielraumes kann das Baby keine unkontrollierten Bewegungen mehr machen. Die Atmosphäre, die durch das Baby Pucken geschaffen wird, empfinden die lieben Kleinen zudem als höchst angenehm. Die durch das Einwickeln entstehende Enge erinnert viele Babys an die Zeit im Mutterleib. Sie fühlen sich geborgen, werden ruhig und schlafen sanft ein.