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Wenn man sein erstes Kind erwartet, hat man in der Regel kaum Erfahrung im Umgang mit Babys. Neben Anderem stellt man sich daher viele Fragen zur Gesundheit des Säuglings: Wie zieht man den Knirps im Sommer und im Winter am besten an? Wann gewöhnt man das Kind an feste Nahrung? Und wie stellt man das genau an? Wieviel muss der frische Nachwuchs schlafen und wie bringt man dem Kleinkind schließlich bei, durchzuschlafen? Bei welchen Symptomen muss man zum Arzt? Welche sind völlig normal und unbedenklich?
Ein Baby zu bekommen, ist für viele Paare eines der wichtigsten und schönsten Dinge im Leben. Schon das Vorbereiten des Kinderzimmers und das Einkaufen von Babykleidung, Wickeltisch, Kinderwagen und Co baut bei beiden Elternteilen eine Beziehung zu dem Ungeborenen auf, so dass praktisch sofort mit dem Zeitpunkt der Geburt die elterliche Liebe da ist. Natürlich möchte man als Vater und Mutter alles richtig und perfekt machen und versucht sich auf verschiedenste Weise zu informieren. Als Quelle dienen dazu die eigenen Eltern, Sachbücher, Broschüren, Beratungsstellen und zunehmend auch das Internet mit seiner Fülle an verschiedensten Informationen.
Da häufig bezüglich einzelner Themen ganz unterschiedliche Ansichten herrschen sind Internet-Foren besonders nützlich dabei, sich eine eigene Meinung aus den Erfahrungsberichten anderer Mitglieder zu bilden. In vielen Fällen reicht außerdem schon der gesunde Menschenverstand, um die richtige Entscheidung zu treffen. Zu viele unabhängige Quellen stiften häufig eher Verwirrung, als dass sie aufklären. Man sieht dann nicht selten den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht mehr – weniger ist dann tatsächlich mehr.

Spielen ist Lernen

Am wichtigsten ist und bleibt ohnehin, dem Baby Geborgenheit zu vermitteln und es spüren zu lassen, dass es geliebt wird, denn dem Knirps selbst ist es egal, ob er in einem Kinderwagen mit Gasdruckfederung und Geländereifen oder einer Antiquität herumgefahren wird.
Auch wenn aus dem Säugling ein Kleinkind geworden ist und die Eltern sich mit dem Thema Spielzeug befassen, sind einige sorgfältig ausgewählte Spielwaren dem Spieltrieb wesentlich förderlicher als eine Flut allen möglichen Hightech-Spielzeugs. Vor lauter Reizüberflutung kann das Kind dann nämlich nicht ganz toll spielen, sondern wird vielmehr in der Entwicklung seiner spielerischen Kreativität und Fantasie gehindert. Eltern sollten das Spiel darüber hinaus nicht einfach dem Kind überlassen, auch hier lässt sich die Eltern-Kind Beziehung stärken, in dem man gemeinsame Spiele spielt. Spielen ist für das Kind nicht einfach nur Beschäftigung gegen Langeweile, vielmehr ist das Spiel für den jungen Menschen eine Art des Lernens.