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In Deutschland ist die typische Windel die Einwegwindel. Unter Einweg wird verstanden, dass die Windel nach einmaligem Gebrauch zu entsorgen ist. Einwegwindeln gibt es von den unterschiedlichsten Herstellern zu kaufen. Es gibt darunter Markenwindeln und Windeln zu Discountpreisen. An dieser Stelle möchte ich keine Windel bevorzugen oder benachteiligen. Denn jede Mami hat sich selber von der Einwegwindel zu überzeugen. Testen Sie doch mal selber eine Windel nach Oberflächenvlies, Bündchen, Verschluss, Auslaufschutz, Tragekomfort beim Baby und auf Inhaltsstoffe. Mit Inhaltsstoffen ist gemeint, wie die Babyhaut auf die Absorberkügelchen im Kern der Windel reagiert. Achten sie auf elastische Bündchen. Denn vor allem im Rückenbereich wird oft an Bündchen gespart. Die Folge ist, dass Flüssigkeit eher aus der Windel entweicht als bei Windeln mit Bündchen im Rücken.



Das Prinzip der Einwegwindel ist relativ simpel. Im Kern der Windel befinden sich so genannte Superabsorber und ein Verteilervlies. Das Verteilervlies sorgt für eine Gleichmäßige Verteilung der Körperflüssigkeiten. Während der Superabsorber nehmen indes die Körperflüssigkeiten in sich auf. Die Superabsorber sind die kleinen Kügelchen in der Windel, die mit den Fingern spürbar sind, wenn man die Windel etwas knetet. Superabsorber sind in der Lage sich um das 50fache von der Ausgangsgröße mit Flüssigkeiten zu füllen. Ist die Flüssigkeit einmal aufgenommen oder absorbiert, so geben die Kügelchen die Flüssigkeiten nicht mehr her. Daher bleibt das Vlies der Windel trocken, während die Windel an Volumen zunimmt. Sozusagen ist eine Einwegwindel ist ein High Tech Produkt! Für welche Windel Sie sich entscheiden bleibt Ihnen überlassen. Eins muss bei der Beurteilung Einwegwindel noch mit beachtet werden trotz aller Argumentationen in Bezug auf Hautprobleme – eine Einwegwindel ist immer steril – im Gegensatz zu ungenügend gewaschenen Stoffwindeln. Das bedeutet, dass Hauterkrankungen nicht durch die Windeloberfläche weitergegeben werden können!