Eine der größten Sorgen beim Aufziehen eines Säuglings ist die richtige Hygiene. Schnuller und Sauger müssen abgekocht werden, Eltern und Besucher sollen sich immer die Hände waschen, bevor sie mit dem Kind in Berührung kommen, und auch das Spielzeug sowie das Bett des Babys sollten möglichst sauber und hygienisch gehalten werden. Doch nicht immer ist intensive Hygiene ein Garant für Gesundheit. Denn viele Allergien entwickeln sich erst durch übertriebene Vorsicht.
Hausstaubmilben verursachen ganz besonders häufig schlimme Allergien. Besonders wenn in der Familie Asthmatiker bekannt sind, ist es wichtig, den Staub im Griff zu behalten. Das betrifft nicht nur Teppichboden oder Parkett, sondern auch Matratzen und Bettzeug in Babys Umgebung. Ausschütteln allein reicht nicht aus, hier sollte der Staubsauger regelmäßig bemüht werden. Modelle wie der berühmte Kobold bieten besonders geeignete Spezialdüsen für die effektive Reinigung von Textilien und Matratzen. Mit dem richtigen Kobold Zubehör ist Babys Schlafzimmer schnell staub- und allergenfrei gemacht. Sind keine Vorerkrankungen bekannt, sollten die Vorsichtsmaßnahmen in Sachen Staub allerdings nicht übertrieben werden. Denn ein gesundes Immunsystem muss sich auch an gewisse Mengen Dreck und Staub gewöhnen können und entwickelt erst so natürliche Abwehrstoffe und -kräfte dagegen aus. Häufig haben Babys und Kleinkinder, die zu Hause unter zu klinischen Bedingungen gelebt haben, massive Probleme sobald sie in \"schmutzigere\" Umgebungen kommen, zum Beispiel sobald sie in die Kita gehen. Der Organismus lernt lieber langsam mit kleineren Mengen von Staub und Dreck umzugehen und ist dann richtig gerüstet, wenn es mal besonders stark staubt.
Auch in Bezug auf das richtige Essen kann man bei Babys viel falsch machen. Doch zum Glück muss man hier nicht Rätsel raten, sondern wird von Hebammen und Ärzten mit reichlich Informationen versorgt. Da gibt es verbotene Lebensmittel für das erste Jahr, als auch besonders allergiegefährliche Inhaltsstoffe. Zu viel Zucker und Salz sollte genauso gemieden werden wie allzu exotische Gewürze. Wenn man etwas Neues ausprobiert, dann immer langsam, nach oben beschriebenem Schema. Wenn Baby erst einmal ein bisschen Spinat probiert, wird ihm auch eher nicht aufgrund des ungewohnten Chlorophyll schlecht werden. Bestimmte Lebensmittel, wie Nüsse, dürfen Kleinkinder wegen der Erstickungsgefahr erst essen, wenn sie alle Zähne haben. Aber auch weil sie besonders viele allergene Stoffe enthalten. Auch hier sollte auf Vorbelastungen in der Familie geachtet werden, um das Ausbrechen von Allergien zu vermeiden. Zu den häufigsten Allergien in den ersten Lebensjahren gehören bezüglich der Ernährung starke Laktose- oder Glutenintoleranzen. Das sie recht häufig sind, gibt es inzwischen zum Glück auch zahlreiche alternative Nahrungsmittel im Handel.