Bei Frauen in der 5. Schwangerschaftswoche hat vor über vier Wochen die letzte Periode eingesetzt. Demnach wäre in der 5. Schwangerschaftswoche die nächste Regel überfällig! Manchen Frauen vermuten in dieser Zeit, dass Sie schwanger sind. Gegen Ende 5. Schwangerschaftswoche kann ein positiver Schwangerschaftstest den Verdacht bestätigen!
In der 5.
Schwangerschaftswoche wächst und entwickelt sich der Embryo weiter. Man
kann bereits den Prototyp der späteren Systeme und Organe erkennen. Aus
dem Entoderm bilden sich Anfänger der Leber und der Bauchspeicheldrüse.
Die Entwicklung von Atemwegen, Herz und größerer Blutgefäße fängt
ebenfalls in der 5. Schwangerschaftswoche an. Der Embryo erinnert jetzt
an einen Zylinder und ist circa 1,5 bis 2 Millimeter lang. Im Rücken
des Embryos kann man bereits die Chorda, die sich in ein paar Monaten
in die Wirbelsäule verwandeln wird, und den Nervenstrang, aus dem sich
später das Hirn und der Rückenmark bilden werden, erkennen.
Zum Ende der 5. Schwangerschaftswoche biegt sich der Embryo C-förmig,
es bilden sich Segmente des Mesoderms, die später eine Basis für
Muskeln und Skelett darstellen.
Bei der Mutter kommt es zu einer Umstellung, hervorgerufen durch das
Hormon hCG. In dieser Zeit leiden die werdenden Mütter häufig an
Brechreiz, morgendlichen Übelkeit oder Erbrechen. Diese Symptome können
unterschiedlich oder auch gar nicht auftreten. Oft reagieren die Frauen
in der 5. Schwangerschaftswoche empfindlich auf Gerüche oder einige
Lebensmittel. Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Appetitverringerung oder
Heißhungerattaken, Geschmacksveränderungen – all das sind Beschwerden,
mit denen Frauen in der 5. Schwangerschaftswoche oft zu kämpfen haben.
Eine besondere Behandlung gibt es für diese Symptome nicht. Es gibt
zahlreiche Hausrezepte, die helfen sollen. Manche behaupten, dass Eis
die Übelkeit verringern soll.
Wichtig ist in dieser Zeit, sich möglichst gesund zu ernähren, auf
Alkohol und Zigaretten zu verzichten. Jede Überanstrengung und Stress
müssen vermieden werden. Das Baby ist für Gefühle der Mutter sehr
empfänglich.
Leidet eine Frau vor der Regelblutung unter dem sogenannte prämenstruellen Syndrom namens PMS, so spürt sie nun ganz deutlich die Auswirkungen der Hormonveränderung. Dazu zählen unter anderem Übelkeit, übermäßiger Harndrang, eine Geruchsempfindlichkeit, Spannung in der Brust oder Müdigkeit. Die verstärkte Durchblutung kann im Becken ein Gefühl von Schwere oder ein Ziehen verursachen.
Sollte Ihr Schwangerschaftstest positiv ausfallen, so sollten Sie einen Termin bei Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin für die erste Vorsorge ausmachen. Oft bekommt man erst etwas später einen Termin, damit man auf dem Ultraschallbildern auch etwas mehr erkennen kann. Beim Arzt bekommt man näherer Informationen über die Schwangerschaft und den etwaigen Entbindungstermin. Notieren Sie sich am besten vorab schon den ersten Tag ihrer letzten Periode um den Entbindungstermin besser datieren zu können.
Von nun an können alle schädlichen Stoffe von dem Kreislauf der Mutter zum Kind gelangen. Es sich daher wichtig auf bestimmte Medikamente, Alkohol oder Nikotin zu verzichten. Da diese Stoffe über die Plazenta zum Kind gelangen können. Gegen Ender der 5. Schwangerschaftswoche ist das Baby ca. 2 mm lang.