In der 4. Schwangerschaftswoche wissen die Frauen meistens noch nicht, dass sie schwanger sind. Aber gegen ende dieser 4. Schwangerschaftswoche kann eine Frau den üblichen Schwangerschaftstest machen, der ein positives Ergebnis aufweist. Dennoch ist bis zu diesen Zeitpunkt schon einiges im Körper der Schwangeren passiert. Da die Blastozyste am Anfang der 4. Schwangerschaftswoche ihre Einnistung abschließt.
In einigen Fällen kommt es bei dieser Implantation zu einer menstruationsähnlichen Blutung. Diese Blutung wird Nidationsblutung oder Einnistungsblutung genannt. In einigen Fällen kann sie mit der gewöhnlichen Periodenblutung verwechselt werden. In diesem Fall könnte es dazu führen, dass das Schwangerschaftsalter falsch bestimmt wird. Im Übrigen entwickeln sich nur ca. die Hälfte aller Blastozysten weiter. Beim Abbruch der Weiterentwicklung folgt aufgrund von Fehlanlagen wie beispielsweise Chromosomenstörungen, Hormonmangel oder Durchblutungsstörungen zu einer frühen und auch unbemerkten Fehlgeburt.
Bei den Vorgängen im Körper der Frau sorgt ein hoher Progesteronspiegel für Beruhigung der Gebärmuttermuskulatur, auf diese Weise wird der Embryo nicht abgestossen. Auf die Hormonumstellung reagiert nicht nur der Uterus, sondern der komplette Organismus. Das macht sich bemerkbar an der übermäßigen Müdigkeit, dem Hardrang oder durch die Verstopfung. Bereits in der 4. Schwangerschaftswoche werden die Bausteine für die spätere Entwicklung des Kindes festgelegt. Die äußerste Zellschicht, welche das Ektoderm genannt wird, ist verantwortlich für das Gehirn, Schweissdrüsen, die Nerven, die Haut, Haare sowie Nägel, wie die Augen und Ohren usw.